MACH'S BESSER!

DIE WELT BRAUCHT MEHR GUTE REITER.

 

 

Zu viel Rollkur. Zu viele Unterhälse. Zu viele Rückenprobleme. 


Zu viel unfähige Reiterei. 


Zu viele Bestrafungen, wo keine sein müssen. 


Zu viel Emotionalität, die Vertrauen und Freundschaften zerstört. 


Zu wenig Reflexionsvermögen. 

 


 

Die Liste lässt sich beliebig lang ergänzen.

Dennoch finden die genannten Punkte ihren Ursprung in einem ganz bestimmten Problem: 


Es gibt zu wenig Menschen, die ihr Wissen nachhaltig weitergeben!

 

Reiten wird niemandem in die Wiege gelegt. Ganz gleich, wie viel Talent ein Reiter mitbringt: eine fundierte reitsportliche Grundausbildung und ein pferdegerechtes Mindset erfährt niemand im Schlaf. Um ein guter Reiter zu werden benötigt es Fleiß, Schweiß, Disziplin, Gefühl, Geduld und vor allem: einen Trainer, der den Weg aufzeigt. 


Es gibt so viele Reiter, denen ein wenig mehr strukturierter Reitunterricht zahlreiche Um- und Holzwege mit ihrem Pferd erspart hätte. Jene Reiterkollegen, die jetzt vielleicht schon deutlich besser wären, als sie es aktuell sind. Allen voran meine Wenigkeit. 


Es gibt so viele Pferde in diversen Turnier- und Freizeitställen, die aufgrund von Emotionalität ungerecht bestraft werden. Denen Ungerechtigkeit widerfährt, weil ihren Reitern niemand beibrachte, wie man Emotionen und sportliche Leistungen mit einem Lebewesen trennt. 


Es gibt so viele Reiteinheiten, die wieder und wieder die selben Fehler aufzeigen, weil den Reitern niemand sagt, wie mit Fehlern umgegangen wird. 


Es gibt so viele gesundheitlich geschädigte Pferde die viel zu früh in Rente müssen, weil die Wichtigkeit der gesundheitsfördernden Dressur nie durch einen Trainer vermittelt wurde.


Es gibt so viele Lieschens und Paulchens, die irgendwo mit ihrem Pony im Hinterhof rumkaspern und deren Eltern sich wundern, warum ihre Kinder plötzlich mit blauen Flecken, offenen Wunden und Knochenbrüchen heim kommen, weil niemand ein Auge drauf hat.


So viele Probleme in der Reiterei können mittels gutem Reitunterricht behoben oder sogar vermieden werden. Ich habe es mir daher auf die Fahne geschrieben, die Pferdewelt durch Reitunterricht besser zu machen. 

Einmal tue ich dies, indem ich selbst jedes Wochenende im Viereck stehe.


Und dann habe ich diesen Blog gestartet, auf dem ich zeigen möchte, wie ich selbst unterrichte und vor allem: wie du vorgehen kannst, um auch mittels Reutunterricht die Pferdewelt besser zu machen! Von Anfang an, ohne Vorher einen Trainerschein oder drölftausend S-Platzierungen in petto zu haben. Denn ich bin ebenso der Meinung:


"Bevor wir alt und weise sein können, müssen wir jung und dumm sein." (Autor fällt mir nicht mehr ein). 

 

So, wie gute Reiter nicht geboren werden, müssen auch gute Reitlehrer erst heranreifen, ihre Erfahrungen machen und sich weiterbilden. 

Getreu diesem Motto will ich dir auf meiner Seite zeigen, wie ich meinen Unterricht gestalte, welche Fehler und Erfahrungen ich als junge Reitlehrerin so gemacht habe (und immer noch mache!) - 

 

und wie DU daraus lernen kannst! 

 

Viel Spaß dabei, 

 Jessi 




 

    !!!  HINWEIS  !!!


Alle meine Beiträge dienen dem unverbindlichen Zweck der Information und stellen absolut und in keinster Weise eine Rechtsberatung oder dergleichen dar. Alle Inhalte verstehen sich ausdrücklich als Informationsangebot ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit!


Du bist alt genug, um dich umfassend zu informieren. Das heißt, du darfst und sollst dir mehrere Quellen zu rate ziehen, als dich blind auf eine zu verlassen. Ich bin auch nur ein Mensch.



Mein Hü und ich
Mein Hü und ich